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Quelle unbekannt Sigurd Franz Maria von Ow-Wachendorf, Jahrgang 1925, lebt seit seiner frühesten Kindheit in einem Museum. Schon Urgroßvater, Großvater und Vater sammelten historische Gegenstände, gründeten historische Vereine und vermittelten ihren nachfolgenden Generationen Geschichte. Seine beiden älteren Brüder steckten Sigurd von Ow schon einmal in einen alemannischen Totenbaum oder eine barocke Krippe, die im elterlichen Schloss Wachendorf vor den Kinderzimmern ausgestellt standen. Ausflüge führten von einer Kirche zur nächsten, so dass die Jungen ihren Vater bei jedem sich nahenden Kirchturm damit aufzogen, da gäbe es bestimmt ein herrliches gotisches Sakramentshäuschen. Heute erzählt der gelernte Agrarwissenschaftler, der 1950 bis 1997 das Hofgut Wachendorf führte, seinem eigenen Enkel en passant davon, dass auf der Kanzel von Eutingen der Heilige Stephanus abgebildet ist, der drei Steinkugeln trägt, da er gesteinigt worden sei.
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